IFS Etikettenprüfung: Kontrollen und Nachweise
Bei IFS geht es nicht nur darum, ob eine Etikette richtig aussieht. Der Auditor möchte sehen, dass Kennzeichnungsangaben aus kontrollierten Produktdaten stammen und Änderungen vor der Freigabe bewertet werden.
Verbindung zwischen Produktdaten und Etikett zeigen
Halten Sie Rezeptur, Rohwarenspezifikationen, Verpackungsinformationen und Etikettenversion verbunden. Die Prüfung sollte zeigen, wie Zutaten, Allergene, QUID, Nährwerte und Pflichtangaben aus kontrollierten Quellen abgeleitet wurden.
Etikettenversionen und Freigaben steuern
Zeigen Sie eindeutig, welches Artwork pro Produkt, Markt und Kunde freigegeben ist. Bewahren Sie alte Versionen, Freigabedaten und QA-Entscheidungen auf.
Änderungskontrolle nachweisen
Bei Änderungen an Rezeptur, Spezifikation, Verpackung, Kundenanforderung oder Regelwerk muss nachvollziehbar sein, wie die Auswirkung auf Etiketten und Produktspezifikationen bewertet wurde.
Offene Punkte sichtbar halten
Fehlende Lieferantenerklärungen oder nicht geprüfte Marktformulierungen sollten offen bleiben, bis eine dokumentierte Entscheidung vorliegt.
Auditnachweise im Tagesgeschäft erzeugen
Wenn Quellen, Findings, Entscheidungen, Korrekturmaßnahmen und Versionshistorie laufend dokumentiert werden, wird Auditvorbereitung zur Abfrage statt zur Rekonstruktion.
Typische Kontrollfehler vermeiden
Häufige Fehler sind nicht nur fachliche Fehler, sondern unterbrochene Übergaben: Eine neue Lieferantenspezifikation erreicht den Einkauf, aber nicht QA; altes Artwork bleibt im Umlauf; ein neuer Markt wird auf Basis einer alten Prüfung kopiert; oder eine Berechnung wird ohne Quellenbezug geändert. Ein robustes System hält diese Abhängigkeiten sichtbar.
Fehlende Nachweise sollten als offene Lücke dokumentiert bleiben. Eine sichtbare offene Frage ist sicherer als ein Feld, das aus Erinnerung, einer alten Version oder einer Annahme ausgefüllt wird.
FOODQA / QA